BdSt - Die Konsolidierung muss intensiviert werden

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16.11.2010November-Steuerschätzung 2010

Die Konsolidierung muss intensiviert werden

Negatives Eigenkapital verdeutlicht Dramatik im Haushalt

Die November-Steuerschätzung 2010 für die Freie und Hansestadt Hamburg sieht gegenüber den bisherigen Planungen Mehreinnahmen der Stadt in Höhe von 580 Mio. Euro (2010) vor. Finanzsenator Carsten Frigge (CDU) kündigte an, die zusätzlichen Mittel zum einen zur Reduzierung der Neuverschuldung zu nutzen und zum anderen den Versorgungsfonds aufzustocken.

Diese Entscheidung findet die Zustimmung des Steuerzahlerbundes. Durch die Senkung der Hamburger Neuverschuldung in diesem Jahr von 2,111 Mrd. Euro auf 1,651 Mrd. Euro könnten sich Zinsentlastungen von bis zu 23 Mio. Euro ergeben. Weitere Zinsersparnisse kommen hinzu, indem 120 Mio. Euro dem Vorsorgungsfonds zugeführt werden. Dieser hätte alternativ mit neuen Krediten versorgt werden müssen, da die HSH Nordbank zurzeit keine Dividende erwirtschaft, die üblicherweise dem Versorgungsfonds zugeführt wird.

Alarmierend sind die Ergebnisse des neuen Geschäftsberichts. Dieser weist erstmals ein negatives Eigenkapital auf. Das bedeutet: Die Stadt hat mehr Verbindlichkeiten als Vermögen. Der Geschäftsbericht 2009 verdeutlicht damit einmal mehr die dringende Notwendigkeit zu größeren Anstrengungen bei der Konsolidierung der Ausgaben. Hier legt der Bund der Steuerzahler vor allem Wert auf eine Verschlankung und Modernisierung der Verwaltung.

Image: jscreationzs / FreeDigitalPhotos.net

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