Vertrauen schaffen
Elbphilharmonie zur Chef-Sache erklärenDer Bund der Steuerzahler spricht sich schon seit geraumer Zeit dafür aus, die bestehenden Verträge zu verändern - immerhin erkennen die unmittelbar beteiligten Akteure und auch der Parlamentarische Untersuchungsausschuss an, dass die vertraglich vereinbarte Aufgabenverteilung Ursache für viele der bestehenden Probleme ist.
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Abgerechnet wird am Ende
Was kostet uns die Elbphilharmonie? ![]()
Foto: pixelio.de/M.Kessler Die Errichtung der Elbphilharmonie soll Medienberichten zufolge erneut teurer werden - von bis zu 100 Mio. Euro ist derzeit die Rede. Zwar wehren Kulturbehörde und Bauträger die Zahl öffentlich ab. Sie räumen jedoch ein, dass bereits Mehrkosten anerkannt und bezahlt sind. Diese wurden aus dem Posten für Unvorhergesehenes beglichen, der 2008 mit 20 Mio. Euro gefüllt wurde. Dort sollen aktuell noch rund 6 Mio. Euro zur Verfügung stehen.
Warum also die Aufregung, wenn alles weitgehend im Plan ist? Mehr dazu
Glückwunsch zum Richtfest
Steuerzahlerbund kritisiert schlechten Stil der SPDWarum ein Untersuchungsausschuss wenig produktiv ist.
Grundsätzlich: Ja. Aber jetzt noch nicht. Die SPD will die dramatischen Kostensteigerungen zum Anlass nehmen, um noch in diesem Sommer einen Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) zur Elbphilharmonie einzurichten. Der Bund der Steuerzahler stimmt dem Ansinnen der SPD grundsätzlich zu, hält aber den Zeitpunkt für verfrüht. Die Grundprobleme bei dem Bauprojekt liegen bereits auf dem Tisch und der Kardinalfehler kann ohne PUA behoben werden. Mehr dazu
Generalplaner-Vertrag offenlegen!
Breite Zustimmung nicht gefährden! Der Bund der Steuerzahler fordert die Offenlegung des Generalplaner-Vertrages und damit Einblick in die rechtliche Gestaltung der Zusammenarbeit zwischen der Stadt Hamburg und dem Architektenbüro Herzog & deMeuron. Wie der Steuerzahlerbund bereits zu Jahresbeginn monierte, liegt bis heute keine Abschlussplanung für das weltweit einmalige Gebäude vor. Vielmehr wird baubegleitend geplant, womit weitere Mehrkosten nicht auszuschließen sind. Mehr dazu
Rumgetöne an der Elbe
Wer verzapft die Mehrkosten bei der Elbphilharmonie? 323 Mio. Euro – keine andere Zahl hat Hamburg in den vergangenen Jahren so polarisiert, wie diese Kostenprognose für den Bau der Elbphilharmonie aus dem Jahr 2008. Und bei keinem anderen Projekt in der Hansestadt liegen mittlerweile die Nerven aller Beteiligten so blank wie auf dem Kaispeicher A. Das zeigt die neuerliche Debatte um Kostensteigerungen und Bauzeitverlängerungen, in der jeder alles zu wissen glaubt. Mehr dazu
Am 15. Oktober 2009 veröffentlichte der Bund der Steuerzahler seine aktuelle Ausgabe des Schwarzbuches "Die öffentliche Verschwendung". Darin versammelt sind 96 Fälle, in denen Steuergelder verpulvert wurden, elf Fälle, in denen Verschwendung droht, und acht Fälle, in denen sie erfolgreich verhindert werden konnte. Macht insgesamt 128 Belege für den sorglosen Umgang mit öffentlichen Mitteln. Hamburg ist acht Mal vertreten; in zwei Fällen droht die Verschwendung unserer Steuergelder. Hier ist der Senat gefragt!Mehr dazu

(Herzog&deMeuron/eigeneBearbeitung) Das Projekt Elbphilharmonie soll Hamburgs Position als Weltstadt festigen. Derzeit allerdings wächst die Gefahr, dass sich dieses ehrgeizige Vorhaben zum Fass ohne Boden entwickelt. Der Umbau des Kaispeichers A in der HafenCity zum Konzerthaus mit Wohn- und Hotelanlage wird nämlich deutlich teurer als noch vor zwei Jahren angekündigt. Im Mai 2012 soll aller Voraussicht nach ein Bauprojekt abgeschlossen werden, das bis dahin mehr als eine halbe Mrd. Euro verschlungen haben wird.
Damit wurden sowohl die „absolute Deadline“ des Ersten Bürgermeisters bezüglich des Finanzierungsanteils der Öffentlichen Hand in Höhe von 77 Mio. Euro als auch der „Festpreis“ des ehemaligen ReGe-Geschäftsführers, Hartmut Wegener, von 114,3 Mio. Euro ad absurdum geführt. Mehr dazu



