BdSt - HSH Nordbank

Wirtschaftlichkeit
31.03.2011HSH Nordbank

HSH Nordbank in schwarzen Zahlen

Steuerzahler gegen Vertuschung der Verantwortlichkeiten

Prof. Dr. Dirk Jens Nonnenmacher, der die HSH Nordbank in den vergangenen Jahren konsequent und professionell in die schwarzen Zahlen geführt hat, trägt nur einen geringen Teil der Verantwortung für das gescheiterte Risikomanagement der HSH Nordbank.


Lesen Sie hier unsere Stellungnahme. Mehr dazu

23.11.2010HSH Nordbank

Schwarze Zahlen für HSH Nordbank in Sicht

''Dr. No'' zieht Kopf der Politik aus der Schlinge
Bei der HSH Nordbank trägt die Politik wohl Mitschuld an der bedrohlichen Schieflage der Bank. Dabei wird die Rolle aller Aufsichtsräte, inklusive der Gewerkschaftler, viel zu selten thematisiert. Statt eine Aufklärung über strukturelle Fehlentscheidungen in der Vergangenheit vorzunehmen, um sich für die Zukunft solide aufzustellen, konzentriert sich die Politik auf Skandale, die mittlerweile inflationär produziert werden und den Eindruck einer regelrechten Kampagne gegen die Bank und den Vorstandsvorsitzenden erwecken.

Mit respekteinflößender Standfestigkeit hat Dr. Dirk Jens Nonnenmacher die Kampagne ignoriert und die Bank auf Sanierungskurs gebracht. Ab 2011 wird die HSH Nordbank wohl wieder schwarze Zahlen produzieren. Kommt dies so, ist ihm der Dank der Steuerzahler sicher, denn ein Kollaps der Bank hätte die Bundesländer Hamburg und Schleswig-Holstein finanziell ruiniert. „Dr. No“ hat den Politikern einen Bärendienst erwiesen, denn er hat ihren Kopf aus der finanzpolitischen Schlinge gezogen. Ihn nun offenbar ohne konkreten Schuldnachweis mit Schimpf und Schande vom Hof zu jagen ist ein zweifelhafter Dank dafür.

Dieser Beitrag erscheint als Gastkommentar in der Mittelstandszeitung "missler".

Image: Pixomar / FreeDigitalPhotos.net

15.09.2009

Die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf den Hamburgischen Landeshaushalt

Ansicht auf Geldscheine
Money, money, money
Jetzt ist es also amtlich: Die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein schießen weitere drei Milliarden Euro Eigenkapital in die vor der Insolvenz stehende HSH Nordbank und gewähren zudem eine 10 Milliarden Euro Bürgschaft. Dies ist nur eine weitere Hiobsbotschaft in der gegenwärtigen Wirtschafts- und Finanzkrise, die die Steuerzahler erreicht. Bürgermeister Ole von Beust und Finanzsenator Michael Freytag sind bei der HSH Nordbank-Katastrophe nicht müde zu betonen, dass sich "direkte Belastungen der Bürger aus diesen Maßnahmen nicht ergeben" (von Beust) und "die Krise hat die Bürger bislang keinen Euro gekostet - und das soll auch so bleiben" (Freytag). Mehr dazu

27.04.2010

Restructuring Unit, Bad Bank ... oder doch einfach nur Abbaubank?

Kommentar


(pixelio.de/M.Kessler)
Der mit Spannung erwartete Geschäftsbericht der HSH-Nordbank für das Jahr 2009 liegt vor. Die Bilanzsumme konnte von 208 auf 175 Mrd. Euro gesenkt werden, der Konzernfehlbetrag lag bei 679 Mio. Euro. Grund zum Aufatmen gibt es aus Sicht der Steuerzahler nicht, findet Jürgen Nielsen, haushaltspolitischer Sprecher des Hamburger Steuerzahlerbundes. Er verweist auf die Abbaubank, über die kaum jemand spricht. Mehr dazu

01.03.2010HSH Nordbank

Gartenparty bei der HSH Nordbank

Steuerzahler übernehmen wiedermal die Rechnung


(pixelio.de/Rike)
Die Personalabteilung der HSH Nordbank verteilt wieder Boni. Diesmal aber nicht zu Gunsten der Manager: Rund 3.000 Angestellte im Mittelbau erhalten eine Sonderzahlung in Höhe der Hälfte eines Monatsgehaltes. Ausgerechnet jetzt, wo die Bank darniederliegt und jeden Cent benötigt, um wieder auf die Beine zu kommen. Der Steuerzahler fragt sich, ob die Bank tatsächlich noch zu retten ist und wie teuer das alles noch werden kann. Mehr dazu

14.01.2010Stille Einlagen zum Verlustausgleich:

Steuerzahler bei HSH Nordbank wieder gefragt

Die Krise um die HSH Nordbank geht auch 2010 weiter und nimmt an Schwerkraft zu. Plänen der Europäischen Kommission zufolge sollen auch stille Einlagen zum Verlustausgleich für 2009 herangezogen werden. Das würde bedeuten, dass die Anteilseigner Hamburg und Schleswig-Holstein um einen Teil ihrer Einlagen in Höhe von rund 2,9 Mrd. Euro bangen müssen. Mit Spannung wird der Jahresabschluss erwartet, denn die Bank plant bis Ende 2010 noch quartalsweise Verluste auszuweisen, ab 2011 will sie wieder profitabel sein. Eine Dividende soll frühestens 2012 ausgeschüttet werden.
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14.07.2009

Bonus für HSH-Chef Bestandteil der Hamburger Konjunkturoffensive

Eine Glosse


Statement des HSH Nordbank-Vorsitzenden Dirk Jens Nonnenmacher auf der Startseite der Internetpräsenz (Stand: Juli 2009)
Die Exzellenzinitiative der Bundesregierung entfaltet sich nun auch in Norddeutschland. Erster Profiteur wird die HSH-Nordbank sein. Ihr Vorstandsvorsitzender Dirk Jens Nonnenmacher freut sich über ein Startkapital der Landesregierungen von Hamburg und Schleswig-Holstein in Höhe von 1,4 Mio. Euro und die Möglichkeit, später noch einmal 1,5 Mio. Euro zu erhalten. „Die Grundlagen für die Neuausrichtung sind gelegt“, so sein froher Kommentar auf der Internetseite des Geldinstituts. „Wir werden jetzt konsequent die Restrukturierung umsetzen und alles dafür tun, ein kompetenter und verlässlicher Partner zu sein. Auch und gerade unter den schwierigen Marktbedingungen“, so Nonnenmacher weiter. Mehr dazu

07.04.2009

HSH Nordbank: Geld gegen den Untergang

Hamburg und Kiel pumpen noch mehr Geld in die HSH Nordbank

Die HSH Nordbank war als Flaggschiff gedacht für die Zusammenarbeit der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein. Jetzt - auch wenn das paradox klingt - pumpen beide Länder immer mehr Geld in die Bank, um den Untergang zu verhindern, der beide Länder mit in den Strudel ziehen könnte. Die Bundesländer schießen weitere drei Mrd. Euro Eigenkapital in die vor der Insolvenz stehende HSH Nordbank und gewähren zudem eine 10 Mrd. Euro Bürgschaft.
Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust und Finanzsenator Michael Freytag sind bei der HSH Nordbank-Katastrophe nicht müde zu betonen, dass sich „direkte Belastungen der Bürger aus diesen Maßnahmen nicht ergeben" (von Beust) und „die Krise hat die Bürger bislang keinen Euro gekostet - und das soll auch so bleiben" (Freytag). Mehr dazu

18.03.2009Pressemitteilung

HSH Nordbank: Gemeinsam verantwortlich handeln

Das Ergebnis der Beratungen der Landesregierungen von Hamburg und Schleswig-Holstein und die sich daraus ergebenden Risiken für die Länderhaushalte machen deutlich, dass eine gemeinsame Kraftanstrengung der vier Anteilseigner der HSH Nordbank nötig ist, um die Zukunft der Landesbank zu sichern. Mehr dazu

18.02.2009Pressemitteilung

HSH Nordbank: Wirtschaftliche und haushaltspolitisch vertretbare Lösung dringend erforderlich!

Bund der Steuerzahler (BdSt) Hamburg zur Zukunft der HSH Nordbank

Der Bund der Steuerzahler ist der Meinung, dass endlich eine wirtschaftliche und haushaltspolitisch vertretbare Lösung für die angeschlagene HSH-Nordbank gefunden werden muss. Jürgen Nielsen, haushaltspolitischer Sprecher des BdSt Hamburg: „Es kann nicht sein, dass angesichts der enormen finanziellen Risiken, die sich aus dem kurzfristig notwendigen zusätzlichen Eigenkapitalbedarf (3 Mrd. Euro) der HSH-Nordbank ergeben, weitere unkalkulierbare Risiken für die Haushalte der beteiligten Länder entstehen. Dieses wäre der Fall, wenn es zu einer norddeutschen Kleinlösung kommt, die derzeit in den Kreisen der verantwortlichen Landespolitiker diskutiert wird. Haushalts- und ordnungspolitische Gesichtspunkte müssen gegenüber einem möglichen Einflussverlust der Landespolitiker Vorrang haben.“ Mehr dazu

04.02.2009

HSH Nordbank: Ratlose Politiker

Fragwürdige Geschäftspraktiken der HSH Nordbank beschäftigen die Öffentlichkeit. Die Landesregierungen in Hamburg und Kiel aber wirken rat- und konzeptlos. Das gilt - und ist besonders fatal - auch für die Zukunft des Sparkassensektors in Schleswig-Holstein. Die Politik muss schnell Richtungsentscheidungen treffen. Immer neue Details über die Geschäftspraktiken alarmieren die Öffentlichkeit. Zunächst wurden Bonuszahlungen für Führungskräfte bekannt. Wofür werden Boni gezahlt, wenn die Bank Verluste macht, fragte man sich. Der Vorstand erklärte dieses Verhalten – dreist oder hilflos – mit dem Ziel, gute und erfolgreiche Mitarbeiter halten zu wollen. Mehr dazu

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