Schwarzbuch 2010
28.10.2010Reaktion auf Strafanzeige
Die Strafanzeige sei maßgeblich auf Recherchen und Berichterstattung des Straßenmagazins Hinz&Kunzt und weiterer Medien zurückzuführen. Seit gut einem Jahr berichtet Hinz&Kunzt immer wieder über Vermieter, die sich auf Kosten der Allgemeinheit bereichern, indem sie heruntergekommene Zimmer und feuchte Keller an Menschen vermieten, die keine Alternativen auf dem Wohnungsmarkt haben. Nachdem team.arbeit.hamburg monatelang darauf verwies, keine Handhabe gegen Abzock-Vermieter zu haben, entschloss die Behörde sich infolge des öffentlichen Drucks im Frühjahr zur Flucht nach vorne und stellte Strafanzeigen wegen des Verdachts auf Betrug und Mietwucher. Die Sozialbehörde gab Mitte September bekannt, Thorsten Kuhlmann, der größte der im Gerede stehenden Vermieter, habe sich zur Rückzahlung überzahlter Mieten bereiterklärt und der Ausmessung aller seiner an Hilfeempfänger vermieteten Wohnungen zugestimmt. Ein anderer Vermieter hat dagegen Räumungsklagen eingereicht. Birgit Müller: "Wir müssen nun vor allem darauf achten, dass die Betroffenen nicht zu den Haupt-Leidtragenden werden."
Das wirksamste Rezept gegen Abzock-Vermieter sei hinlänglich bekannt, werde vom Senat jedoch nicht hinreichend umgesetzt: "In Hamburg müssen viel mehr preisgünstige Wohnungen gebaut werden."
Für Rückfragen: Birgit Müller, Hinz&Kunzt, Tel 040-32 10 83 14, birgit.mueller@hinzundkunzt.de
Hinz&Kunzt begrüßt Strafanzeige des Bundes der Steuerzahler
Das wirksamste Rezept gegen Abzock-Vermieter sei hinlänglich bekannt, werde vom Senat jedoch nicht hinreichend umgesetzt: "In Hamburg müssen viel mehr preisgünstige Wohnungen gebaut werden."
Für Rückfragen: Birgit Müller, Hinz&Kunzt, Tel 040-32 10 83 14, birgit.mueller@hinzundkunzt.de





