BdSt - Mehr Transparenz in der Kulturförderung

Wirtschaftlichkeit
25.06.2010Pressemitteilung

Mehr Transparenz in der Kulturförderung

BdSt erneuert Vorschlag

(pixelio.de/kaleido3)
Die Rede von Carsten Frigge vor dem Überseeclub am 21. Juni 2010 hat der Bund der Steuerzahler Hamburg zum Anlass genommen, den Finanzsenator an einen alten Vorschlag des Verbandes zu erinnern, der für mehr Transparenz in der Kulturförderung sorgen kann: Auf Tickets für staatlich geförderte Kultureinrichtungen sollte neben dem gezahlten Eintritt auch der staatliche Zuschuss ausgewiesen werden.

So könnte etwas auf dem Ticket stehen: „Diese Eintrittskarte wird von der Freien und Hansestadt Hamburg mit Euro 117,- bezuschusst.“. Eine solche Maßnahme würde dazu beitragen, dass die Bürger sehen, was mit ihrem Steuergeld geschieht und in welchem Umfang der Hamburger Kulturbetrieb subventioniert wird.

Damit ist nicht automatisch eine Kritik verbunden. „Wer Kultur als gesamtgesellschaftliche Aufgabe und Teil einer breiten Bildungsoffensive begreift, braucht eine staatliche Förderung nicht verbergen. Die Offenlegung kann vielmehr dazu beitragen, dass die Kulturförderung ein Thema ist, das alle angeht und nicht nur von einem in sich geschlossenen und mitunter überheblichen Kulturbetrieb besetzt wird“, so Frank Neubauer, Vorsitzender des Steuerzahlerbundes, in seinem Schreiben an den Finanzsenator.

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