BdSt - PRO Stadtbahn

28.07.2010

PRO Stadtbahn

Die Initiative StadtbahnJETZT!

Die Initiative StadtbahnJETZT! plädiert für die Einführung einer Niederflurbahn und stellt hier ihre Argumente vor.

"Stadtbahn ist billiger als Busse und spart täglich 10.000 Autofahrten ein Aus diesen Gründen kämpft die Bürgerinitiative „Stadtbahn JETZT! für den sofortigen Bau der Bahn und hat bereits mehr als 1.000 Unterschriften gesammelt.

Die Gründe der Stadtbahnbefürworter im Einzelnen:

Stadtbahn ist billiger als Bus!
Der Stadtbahnbetrieb ist günstiger als der heutige Busverkehr! Der Grund: Ein Stadtbahnzug kann doppelt soviel Fahrgäste transportieren wie ein Bus. Das spart enorme Personal- und Fahrzeugkosten. Außerdem haben Stadtbahnen eine viermal so hohe Lebensdauer wie Busse.
Im Klartext: Wenn Hamburg auf die Stadtbahn verzichtet und stattdessen den Busverkehr ausbaut kostet dies mittelfristig mehr Geld. Insofern wäre es gegenüber dem Hamburger Steuerzahler eine unzumutbare Verschwendung, wenn Hamburg weiter auf die Stadtbahn verzichten würde.

Stadtbahn spart täglich 10.000 Autofahrten!
Der Autoverkehr wird durch die Stadtbahn deutlich zurückgehen. Laut Studien lässt jeder zweite Stadtbahnfahrgast sein Auto bewusst stehen. Das bedeutet allein auf der ersten Stadtbahnstrecke zwischen Altona und Bramfeld: Rund 10.000 eingesparte PKW-Fahrten pro Tag! Das entlastet die Straßen und macht Platz für wichtigen Wirtschaftsverkehr.

Stadtbahn hilft dem Einzelhandel!
Wissenschaftliche Untersuchungen der Universität Wuppertal belegen, dass Stadtbahnstrecken den Einzelhandel ankurbeln. In Paris, Barcelona, Madrid und Nizza sind die Einzelhandelsumsätze nach der Einführung der Stadtbahn quasi explodiert.
Der Grund: Die Bahn lockt mehr Menschen in die betroffenen Viertel als Busse und senkt gleichzeitig den Anteil des Autoverkehrs. Das macht die Stadtteile attraktiver und lebenswerter.

Bürger profitieren von der Stadtbahn
Der Bau der Stadtbahn ist nicht billig – allerdings bekommen die Hamburger Bürger dafür viel: Überfüllte Busse gehören der Vergangenheit an, der Autoverkehr geht durch die Stadtbahn zurück, Bramfeld und Steilshoop bekommen endlich ihren versprochenen Schienenanschluss, Autofahrer fahren auf komplett sanierten Straßen und die Kellinghusenstraße bekommt eine Fußgängerzone.

Elektro- oder Wasserstoffbusse sind keine Alternative zur Stadtbahn
Wasserstoff -oder Elektrobusse sind noch längst nicht serienreif. Außerdem kostet Wasserstoff doppelt so viel wie Diesel. Dazu haben solche Busse dieselben Kapazitätsprobleme, wie die heutigen Dieselbusse. Die Stadtbahn ist dagegen technisch vollständig ausgereift.

Stadtbahn bedeutet KEINE Kostenexplosion:
Unerwartete Kostenexplosionen wie bei der Elbphilharmonie wird es bei der Stadtbahn nicht geben.
Der Grund: Die Kosten von Stadtbahnsystemen lassen sich genau kalkulieren, da es weltweit genügend Erfahrungswerte aus anderen Stadtbahnstädten gibt, die in die Hamburger Kostenkalkulation mit eingeflossen sind. Allein in den letzten zehn Jahren haben mehr als 100 Städte neue Stadtbahnsysteme eingeführt."

Christian Hinkelmann
StadtbahnJETZT!


Mehr Informationen über StadtbahnJETZT! und die Argumente für einen Stadtbahn-Bau finden Sie auf der Homepage der Initiative.
Foto: Salvatore Vuono
Suche
Staatsverschuldung in Hamburg
0
Zuwachs / Sekunde
0
Schulden / Kopf
0