BdSt - Verkehr

Wirtschaftlichkeit
20.01.2012Stadtbahn

Ampel-Gehampel oder Vorfahrt für Vernunft?

Bus-System versus Stadtbahn?
Der Hamburger Senat will bis 2020 rund 260 Mio. Euro in den Ausbau des Bus-Systems investieren. Ziel des SPD-Senats ist es, „dass Hamburg bis 2020 über ein hochmodernes Bussystem verfügen kann“. Das derzeitige Busnetz in Hamburg hat eine Streckenlänge von 1.400 Kilometern mit 2.070 Haltestellen. Das Passagieraufkommen liegt bei 256 Mio. Fahrgästen im Jahr. Die Tendenz ist steigend.
Es stellt sich die Frage, ob die Stadtbahn wirklich tot ist.

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28.04.2011Stadtbahn

Aus für Planfeststellungsverfahren zur Stadtbahn

Statement
„Das Planfeststellungsverfahren sollte nicht abgebrochen sondern zum Ende geführt werden, um einen belastbaren Vergleich mit dem anvisierten Bussystem zu ermöglichen. Am Ende darf unser Steuergeld nur für ein Verkehrsmittel ausgegeben werden, das einerseits den berechneten Passagieranstieg bewältigen und andererseits wirtschaftlich betrieben werden kann. Alles andere wäre eine Steuergeldverschwendung.“
Marcel Schweitzer, Geschäftsführer
29.03.2011Stadtbahn

bus stadt bahn

Stadtbahn-Pläne vom Tisch gefegt


Das Zielnetz der ursprünglich geplanten Stadtbahn.
Der Senat hat angekündigt, die Stadtplan-Pläne der schwarz-grünen Koalition nicht weiter verfolgen zu wollen und stattdessen ein modernes Bussystem zu etablieren. Das größte Argument: die Haushaltskonsolidierung. Dabei steht die Frage im Raum, warum Busse nun doch geeignet sind, die festgestellten Bedarfszuwächse befriedigen zu können. Frank Horch, Senator für Wirtschaft und Verkehr, ist nun am Zug. Er muss ein neues System planen und eine Wirtschaftlichkeitsberechnung vorlegen, die überzeugt. Mehr dazu

18.11.2010Stadtbahn

Erfolgreiches SteuerzahlerFORUM

Bedarfsanalyse im Fokus.
"Keiner will die Stadtbahn", so der launische Kommentar eines Bürgers beim II. SteuerzahlerFORUM am 17. November. Der Kleine Saal des Winterhuder Fährhauses war voll gefüllt, die Stimmung im Saal zeitweise aufgeladen. Insgesamt blieb die Veranstaltung aber erfreulich sachbezogen. Die Frage, ob die Stadtbahn wirklich sein müsse, wurde unterschiedlich beantwortet - ein anderes Ergebnis war nicht zu erwarten.

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28.07.2010BdSt-Forderung

Keine kreative Buchführung bei der Stadtbahn-Finanzierung

Der Bund der Steuerzahler hat die Finanzierungsplanung für den Bau der Stadtbahn kritisch hinterfragt mit dem Ergebnis, dass die Behördendarstellung, wonach der Hamburgische Landeshaushalt durch den Bau des 1. Teilabschnitts der Stadtbahn (7,7 km) mit „nur“ 57 Mio. Euro belastet werden würde, nicht zutreffend ist. Tatsächlich dürfte die Haushaltsbelastung bei 264 Mio. Euro und damit um ein 4,5-faches höher liegen als von der Behörde kreiert. Mehr dazu
28.07.2010

PRO Stadtbahn

Die Initiative StadtbahnJETZT!

Die Initiative StadtbahnJETZT! plädiert für die Einführung einer Niederflurbahn und stellt hier ihre Argumente vor. Mehr dazu

28.07.2010

CONTRA Stadtbahn

Bürgerinitiative gegen die Stadtbahn e.V.

Die Bürgerinitiative gegen die Stadtbahn e.V. ist anderer Meinung und stellt hier ihre Argumente vor. Mehr dazu

28.07.2010

Welche Kosten entstehen durch den Bau der Stadtbahn?

Für den ersten Bauabschnitt veranschlagt die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Gesamtkosten in Höhe von 338 Mio. Euro, die sich wie folgt zusammen setzen:
- 18 Mio. Euro für die Planung,
- 152 Mio. Euro (netto) für die Bauausführung,
- 22 Mio. Euro für die Ausführungsplanung,
- 17 Mio. Euro für übergeordnete Leistungen,
- 15 Mio. Euro für Unvorhergesehenes,
- 5 Mio. Euro für Grunderwerb,
- 61 Mio. Euro für den Betriebshof inkl. der Zufahrt und
- 48 Mio. Euro für Fahrzeuge.

Gemessen an den Netto-Baukosten geht die Behörde von 19,7 Mio. Euro pro Stadtbahn-Kilometer aus.

Die Finanzierungsplanung sieht vor, die Kosten wie folgt zu verteilen:
- 109 Mio. Euro übernimmt die Hamburger HOCHBAHN AG,
- 74 Mio. Euro sollen aus dem GVFG-Bundesprogramm fließen,
- 72 Mio. Euro sollen aus dem Entflechtungsgesetz kommen,
- 26 Mio. Euro sollen aus dem Regionalisierungsgesetz kommen,
- 57 Mio. Euro sollen aus dem Landeshaushalt aufgebracht werden.

Auf der Grundlage des 1. Bauabschnitts lassen sich Investitionskosten für das gesamte Zielnetz von 52 km in Höhe von rund 1,5 Mrd. Euro errechnen - zzgl. Betriebshof, Fahrzeuge und Betriebsführung.

Die komplette Übersicht von HOCHBAHN und BSU finden Sie hier.
Foto: djcodrin
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