BdSt - BdSt-Tempocheck - Hamburgs Finanzverwaltung büßt Spitzenplatz ein


19.03.2018Verwaltung

BdSt-Tempocheck - Hamburgs Finanzverwaltung büßt Spitzenplatz ein


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Pressemitteilung:
Für seinen neuen Tempocheck hat der Bund der Steuerzahler die Bearbeitungszeiten in den Finanzämtern quer durch die Republik recherchiert. Das Ergebnis: Arbeitnehmer müssen zwischen 35 Tagen in Berlin und knapp 58 Tagen in Bremen warten, bis sie ihren Steuerbescheid erhalten. Bei Selbstständigen und Unternehmern kann es sogar noch etwas länger dauern, da die Steuerfälle hier meist komplexer sind.

Nach dem neuen Ranking des Steuerzahlerbundes hat die Hamburger Finanzverwaltung ihren Spitzenplatz eingebüßt und liegt nun hinter Berlin auf Platz 2. Im allgemeinen Durchschnitt nämlich benötigte die Hansestadt im vergangenen Jahr vom Eingang der Steuererklärung bis zum Steuerbescheid 41 Tage. Im Jahr zuvor waren es nur 36,4 Tage. In Arbeitnehmerfällen ist Hamburg vom ersten auf den vierten Platz zurückgefallen. Dauerte die Bearbeitung 2016 noch rund 34 Tage, mussten die Arbeitnehmer 2017 schon 40 Tage auf ihren Steuerbescheid warten. Selbstständige und Unternehmer in der Hansestadt mussten 2017 43 Tage auf ihren Bescheid warten, 2016 noch waren es nur knapp 39 Tage. Hier konnte Hamburg im Ländervergleich den zweiten Platz verteidigen.

Zu den Ergebnissen des BdSt-Tempochecks sagt Lorenz Palte, Vorsitzender des Hamburger Steuerzahlerbundes: "Die Hamburger Finanzverwaltung gehört nach wie vor zur Spitzengruppe der 16 Bundesländer und muss einen Vergleich nicht scheuen. Und dennoch fällt auf, dass sich die meisten Bundesländer verbessern konnten, wohingegen sich die Bearbeitungszeiten in Hamburg verlängert haben."

"Die Qualität der Bearbeitung muss natürlich immer im Vordergrund stehen. Und dennoch gilt es nun, den Ursachen für die längere Bearbeitungsdauer auf den Grund zu gehen und zu prüfen, welche Prozesse innerhalb der Finanzverwaltung noch weiter optimiert werden können. Wir sind zuversichtlich, dass sich die Hansestadt ihren Spitzenplatz dann schon bald wieder zurückerobern kann. Auch in Anbetracht der elektronischen Bearbeitung für die Steuererklärung 2017", so Palte abschließend.


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